

Dieses Tal und seine winzige gleichnamige Ortschaft ist einer der schönsten Plätze auf der Insel.
Die beeindruckende Kirche „Nuestra Señora de la Peña“, 1666 erbaut, liegt in einer Palmenoase und weiße und sandsteinfarbene Häuser säumen das Tal mit kleinen Terrassenfeldern dazwischen.
Bis ins 16. Jahrhundert floss ein Bergbach durchs Dorf. Entlang dieses kleinen Flusses marschierte Jean de Bethencourt und seine Armee im 15. Jahrhundert flussaufwärts.
Heute ist das ganze Gebiet ausgetrocknet und nur im Winter, wenn es mal richtig stark regnet, füllt sich das Reservoir
Direkt unterhalb des Staudamms steht eine kleine weiß getünchte Kapelle, die „Ermita de Virgin de la Peña“. An ihrem Altar hängt ein Bildnis, das ihre Entdeckung zeigt, eine Statue der heiligen Maria mit dem Kinde, die jetzt in der Hauptkirche steht. Diese Alabasterfigur brachte Jean de Bethencourt ins Dorf. Kurz danach fiel die Kirche komplett dem Piratenangriff Jabans 1593 zum Opfer, aber die Figur war so gut versteckt, dass man sie erst im 17. Jahrhundert wieder fand.